cfaed

Center for Advancing Electronics Dresden

Die Grenzen des Machbaren und Denkbaren verschieben

Elektronik Netzwerk cfaed

Perspektiven der Elektronik

Das cfaed ist ein Exzellenzcluster im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Als interdisziplinäres Forschungszentrum für Perspektiven der Elektronik ist es als Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung an der TU Dresden angesiedelt, bindet jedoch neben der TU Chemnitz auch neun außeruniversitäre Forschungsreinrichtungen in Sachsen als Kooperationsinstitute ein.

Der Cluster vereint 300 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus rund 30 Nationen. Mit seiner Vision möchte der Cluster die Zukunft der Elektronik gestalten und revolutionär neue Applikationen initiieren, wie bspw. Elektronik, die keine Bootzeit benötigt, die fähig zur THz-Bildgebung ist, oder komplexe Biosensorik unterstützt. Um seine Ziele zu erreichen, vereint cfaed den Erkenntnisdrang der Naturwissenschaften mit der Innovationskraft der Ingenieurwissenschaften. Fünf Forschungsrichtungen – im cfaed als „Routen“ bezeichnet – werden durch neue Materialien inspiriert: Organische Elektronik, Rekonfigurierbare Elektronik, Spin-Orbit-Moment-Elektronik, Terahertz-Elektronik sowie Biomolekulare Schaltkreise. Die sechste Route – Orchestration – bringt deren Innovationen durch neuartige Systeme zur Entfaltung und soll den klassischen Aufbau elektronischer Systeme (Speicher, Logik und Sensorik) auflösen.

Mit diesen Innovationen werden Leistungssteigerungen und Anwendungen denkbar, die mit der Fortsetzung der heute üblichen, auf Siliziumchips basierenden Technologie nicht möglich wären.
Im August 2018 wurde der Neubau für das cfaed an die TU Dresden übergeben. Technisches Herzstück und zugleich bautechnisch anspruchsvollster Teil waren die Mikroskopieräume für das Dresden Center for Nanoanalysis (DCN). Die Infrastruktur auf dem modernsten Stand der Technik ermöglicht es dem DCN, die Forschungsvorhaben des cfaed durch die Bereitstellung neuester nanoanalytischer Methoden zu unterstützen.

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Prof. Dr. Gerhard Fettweis

Vodafone-Professor, Gerhard P. Fettweis an der TU Dresden

Gerhard P. Fettweis, promovierte bei H. Meyr an der RWTH Aachen. Nach einem Jahr bei IBM Research, San Jose, wechselte er zu TCSI, Berkeley. Seit 1994 ist er Vodafone-Professor an der TU Dresden. Seit 2018 leitet er das Barkhausen-Institut. Er erforscht die drahtlose Übertragung und das Chipdesign, koordiniert zwei DFG-Zentren (cfaed und HAEC), das 5GLab Germany, hat sechzehn Startups gegründet und ist Mitglied von zwei deutschen Akademien: (Wissenschaften) "Leopoldina", (Ingenieurwesen) "acatech".